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HEILIGENBLUT - gegründet 1994
Die Suche nach einem englischen Bandnamen war erfolglos. Der
Zufall wollte es, dass die Band eine Adventsendung über Heiligenblut
sah. Anfangs war der Name nicht wirklich ernst gemeint, aber
weil er ziemlich polarisiert, wurde er beibehalten.
Karriere-Highlights
Auftritte bei div. FM4-Festen (Vorarlberg, Burgenland,
Salzburg) und beim Forestglade Festival / Wiesen
Auftritt beim Steel City Festival (1999, Linzer Stadion)
zusammen mit Lenny Kravitz, Aerosmith, Guano Apes
Auftritt vor 3.000 begeisterten Menschen beim europäischen
Jugendfestival in Ankara
Produktion des aktuellen Albums "one zero love" mit Mario
Thaler (The Notwist, Slut) in Weilheim
Nominiert für die AMADEUS AWARDS 2004 - FM4 Alternative
Act
Line-Up
Karin / drums
Bez / guitar
Heimo / keyboards
Peter / bass
Rudi / vocals / guitar / lyrics
Gastmusiker
Auf dem aktuellen Album "one zero love":
Wolfgang Schallmeiner (Buzz 7) / guitar
Bernhard Breuer (Kokashila) / drums
Erhardy (langjähriger HEILIGENBLUT-Bassist) / teilweise Songwriting
Stil
Alternative Rock
Stil und Musik werden immer wieder mit Smashing Pumpkins, Placebo,
Depeche Mode oder Midnight Oil verglichen. Neben den Gitarren
spielt Electronic eine sehr große Rolle, die in erster Linie
als Untermalung dient. Auf "one zero love" befinden sich aber
auch Songs, die ganz anders klingen als die Nummern des Live-Programms
(z.B. ist ein deutschsprachiges Liebeslied auf dem Album). Bei
den Aufnahmen zu "one zero love" wurde die Band vom Weilheimer
Sound (Mario Thaler) der Bands Slut (brachialer Sound) und The
Notwist (wunderschöne Songs) beeinflusst. Die musikalischen
Wurzeln der Bandmitglieder sind total unterschiedlich, weshalb
die Songs wohl auch so verschieden sind. |
Status
Arbeit an neuem Album!
Hörproben des aktuellen Albums "one zero love"
> www.heiligenblutmusic.com |
| Interview
2003 |
Wie
oft probt ihr? Wie oft seht ihr euch privat?
"Im Schnitt zwei Mal pro Woche. Dazu kommen noch Abende,
an denen man zu Hause am Computer an den Arrangements bastelt.
Während der Aufnahmesessions zu 'one zero love' haben wir fünf
Abende pro Woche bis spät in die Nacht hinein gearbeitet. Natürlich
hat dann jeder auch Zeit für sich gebraucht, schließlich gibt
es ja auch ein Leben neben der Musik. Doch im Sommer ließen
wir unserer Liebe zu Beach-Volleyball freien Lauf und verbrachten
gemeinsam viel Zeit im Sand. Da wir auch Cover- und Plakat-Design
und Live-Video-Bearbeitung selber in die Hand genommen haben,
blieb zuletzt kaum Zeit fürs Proben. Aber aufgrund der vielen
Konzerte, die wir seit dem Frühjahr gegeben haben, sind wir
recht gut eingespielt." |
Wie
entstehen eure Songs?
"Die meisten Songs entstehen beim gemeinsamen Jamen im
Proberaum. Im Gegensatz zu den alten Nummern produzieren wir
die neuen Lieder durchwegs am Sequencer fertig. Dadurch können
wir ausgeklügeltere Arrangements erstellen, was sonst nie möglich
gewesen wäre. Viele Ideen entstehen auch erst in einem Stadium,
in dem der Song schon ziemlich fortgeschritten ist, und oft
ändert sich so der Grundcharakter einer Nummer noch." |
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Welche
fünf Alben haben euch maßgeblich beeinflusst?
"dEUS - In a Bar Under the Sea:
Eigentlich sogar alle dEUS-Alben, da jedes für sich alleine
steht und eine eigene Atmosphäre besitzt, und doch alle -
wahrscheinlich gerade deswegen - den unverwechselbaren Stil
dieser großartigen Band verkörpern.
Slut - Nothing Will Go Wrong: Eine der erfrischendsten
Platten des letzten Jahres. Wir lieben die Energie dieses
Albums. Vor allem die Drums, bei denen man so richtig die
Muskelkraft des Schlagzeugers spürt - genial.
The Notwist - Neon Golden (Rudi): Als ich das Album
zum ersten Mal gehört habe, war es für mich wie die Reise
der kleinen Hobbits. Man wusste nicht, wo es hingeht und gelangte
von einem Abenteuer zum nächsten.
Naked Lunch - Superstardom: Das Album, mit dem Naked
Lunch den endgültigen Sprung an die Spitze hätten schaffen
müssen. Es enthält wahrhaftig großartige Popsongs, und Oliver
Welters Ruf als hervorragender Songwriter ist seit dieser
Platte wohl unbestritten. Legendär ist auch der Gitarrensound.
Air - Moon Safari: Eine eigene Welt für sich, und ein
Album, an dem man sich nicht satt hören kann. Egal wie aufgewühlt
man ist, bevor man die Platte auflegt. Danach hat man seine
Ruhe wieder gefunden.
Dann wäre da noch der Planet E-Song ‚Freeze' (EP Freeze),
der auf jeder Party auf und ab lief. Der Drum-Sound von Mex
Wolfsteiner war ewiges Gesprächsthema bei unseren Studiosessions."
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Welchen
Song würdet ihr gerne covern bzw. habt ihr schon gecovert?
"Wir wollten schon immer einen Song covern, haben es aber
bis jetzt noch nie wirklich durchgezogen. Einmal haben wir es
mit 'Such a Shame' von Talk Talk probiert, es aber dann doch
lieber bleiben lassen. Für einen deutschen Falco-Tribute-Sampler
hätten wir einen Falco-Song covern sollen, aber Falco covern
ist so gut wie unmöglich." |
Auf
welcher Bühne performt ihr am liebsten? Wo würdet
ihr gerne einmal auftreten?
"Auftritte vor großen Menschenmengen müssen um nichts besser
sein als Auftritte in kleinen Clubs. Wir spielten schon vor
20 Leuten, und es war lustiger als ein Gig vor 600 Leuten. Die
familiäre Stimmung eines klassischen Club-Gigs erlaubt es, dass
man mit dem Publikum kommuniziert, und das gefällt uns am meisten.
Natürlich haben große Bühnen immer eine besondere Atmosphäre,
z.B. Wiesen. Die größte Bühne, auf der wir jemals konzertiert
haben, war die beim Steel City Festival im Linzer Stadion (Lenny
Kravitz, Aerosmith, Guano Apes ...). Da jedoch jede der sechs
Bands bereits ihre Backline aufgebaut hatte, war schließlich
kaum mehr Platz als auf der Bühne im Wiener Chelsea." |
Euer
grandiosester Gig? Euer erbärmlichster?
"Die zwei Konzerte in Ankara waren zweifellos grandios.
Vor so vielen Menschen hatten wir zuvor noch nie gespielt und
die Begeisterungsfähigkeit und Gastfreundschaft war unglaublich.
Noch nie wurden wie so viel umarmt. Im Grunde waren aber auch
das erste FM4-Fest in Vorarlberg und der Forestglade-Gig in
Wiesen so beeindruckend, dass wir noch Tage gebraucht haben,
um uns in der Realität des Alltages wieder zurechtzufinden.
Der erbärmlichste Auftritt war wohl auch ein FM4-Fest, und zwar
das zweite im burgenländischen Kirchschlag. Nicht unbedingt
vom Spielen her, sondern weil der Tontechniker vergessen hatte,
die Keyboards und eine Gitarre am Mischpult aufzudrehen. Zu
allem Übel wurde der Gig auch noch im Radio übertragen. Das
war eine Katastrophe. Seither haben wir immer unseren eigenen
Techniker mit." |
Wen
würdet ihr als Gast-Musiker (auch internationale) auf der
Bühne begrüßen wollen?
"Die Starmania-Christl natürlich." |
Mit
welchen österreichischen Bands würdet ihr gerne zusammen
auf Tour gehen?
"Naked Lunch - eine der besten Live-Bands, und das schon
seit Jahren.
Heuer haben wir auch einige Gigs mit Echophonic gespielt, und
finden, dass wir zusammen ein gutes Package ergeben. Auch Garish
sind live sehr, sehr beeindruckend." |
Was
wollt ihr als Band erreichen?
"Mit dem neuen Album wollen wir möglichst viele und vor
allem gute Konzerte und Festivals spielen, und nächstes Jahr
einen richtigen Partysommer erleben. Danach möchten wir natürlich
unser drittes Album aufnehmen. Ob wir das finanzieren können,
steht aber noch in den Sternen." |
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Discographie
"one zero love" (2003, binary records, recorded
at Uphon Studio Weilheim, produced by Mario Thaler und Heiligenblut)
"Uppavolta" (1997, ATS Records, recorded
at ATS Tonstudio by Bux Brunner)
"Heiligenblut" (1995, Tape mit 6 Tracks)
Kontakt / Booking
Heiligenblut c/o Heimo Emmerstorfer
Leumühle 44, A-4070 Eferding
Tel. +43-7272 3679
Mobil: +43-650 36 79 001
info@heiligenblutmusic.com
Web: www.heiligenblutmusic.com
Bandkontakt: info@heiligenblutmusic.com
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