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ampers-club-info

| "Don't
you have any regular friends?" |
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"Musicians
are just more interesting."
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ampers-club - the musicians
choice, since 2000
Ein halbes Jahrzehnt ist es her, dass der ampers-club erstmals
ans Wiener Szene-Netz angeschlossen wurde. Damals musste man
über die Hauptstadt noch ein recht harsches Urteil sprechen:
"Wien, Rockstadt bist du keine!". Ein Missstand, der
aber nur denjenigen auffiel, die nicht sagenhaft glücklich darüber
waren, dass sich Wien zu einer echten Elektronik-Metropole
hochgepiepst hatte.
Die DJs turtle, pandi und gummo stank das etwas an. Zwei von
ihnen spielten in Rockbands der eher härteren Gangart, und alle
drei freuten sich, dass mit dem Erfolg der Deftones, Papa Roach
etc. auch Heavy Rock immer mehr Airplay in Alternative-Radios
bekam - in Ö natürlich weniger als in England oder Skandinavien,
aber Gitarren waren zweifellos wieder im Kommen.
Der Wunsch war schnell definiert: ein eigener Club, etwa im
Monatsrhythmus, mit einer starken Live-Partie (dass es viele
geile Bands in Wien und Umgebung gab, war ein gutgehütetes
Geheimnis, welches das ampers-Team gerne bereit war zu
lüften) und einer DJ-Line, die grungige Adoleszenz-Hymnen
mit modernen Konzepten von Rock und Metal vermischte.
Pear Jam traf hier auf die Lost Prophets, die Pixies auf die
Pumpkins, Soundgarden auf Tool.
Getauft wurde die Rock-Göre auf "ampers-club" - ein Kunstwort,
das für "amplified persons" steht, also im übertragenen
Sinn "Menschen unter Strom" bedeutet. Am Anfang war der ampers-club
noch als "Wanderzirkus" oder "Mobile Rock Provider" konzipiert
(mal im TÜWI, mal in der Szene Wien), nach einem erfreulichen
Gastspiel im B72 fand der ampers-club hier für einige Jahre
sein fixes Zuhause.
Etwa alle 6 Wochen zeigte sich das Gürtelbogenlokal mit dem
ampers-club von seiner rockigsten Seite, Bands wie MUDFUZZ,
BURN.TIME, SLAMMING SEED, TRIPZOO, DEADLY MEDLEY, JULIA, FUNKALICIOUS,
TEXX, HOTCHPOTCH, BRIAN, DOWN THE LINE oder BOON übertönten
hier die über's Dach donnernde U6.
Das musikalischste Publikum der Stadt
Im Laufe der Jahre konnte ein Stammpublikum gewonnen
werden, das sich zu einem so hohen Prozentanteil aus Musikern
zusammensetzt, dass - heutige Paranoia bedienend - ein Anschlag
auf den ampers bedeuten würde, auf einen Satz die talentiertesten
Sänger, Drummer, etc. der Stadt zu verlieren. Nicht zuletzt
auch der Brand im B72 ließ einen auf solche Gedanken kommen
...
Wie stark die Musiker-Community mit dem ampers-club verwachsen
ist, zeigt sich auch an dem Band-Portal rockcity.at,
das in Kooperation mit dem ampers-club betrieben wird. Auf der
Website werden die interessantesten Bands des Landes vorgestellt,
inklusive ihrer Gigs und den aktuellsten News
der Musiker.
Phänomen am Rande: Der vom ampers-Team zur Gaudi kreierte Drink
"amplifier" (Schartner-Bombe Zitrone + Büffelgraswodka
auf Eis) ist wahrscheinlich das meistgezwitscherte Getränk in
diesen Nächten, und es irgendwann nicht mehr anzubieten, wäre
so unvorstellbar wie Jeff "The Dude" Lebowski ohne seinen White
Russian.
2005 ist alles neu beim ampers: Ab September findet der
ampers-club jeden 1. Freitag im Monat im Shelter statt.
Nicht nur die Location, auch das Team hat sich verändert: Hans-Christian
Vetchy, Journalist und Mitbegründer von rockcity.at, gehört
jetzt - als Organisator und DJ - fix dazu, womit das ampers-Team
vom Trio zum Quartett angewachsen ist. Die Kollegen:
Jan Kossdorff (Seamount), Thomas Wohl (Comaah) und Andi Wurscher
(Mudfuzz).
Contact: jan [at] rockcity . at
ampers
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